Der weibliche Seelenweg

Spürst du es? Hörst du den Ruf deiner Seele? Das leise Flüstern: "Da ist so viel mehr für mich möglich. Da wartet etwas Großes auf mich. Viele Frauen spüren ihren Seelenweg intuitiv, aber erlauben sich nicht ihn zu gehen.

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Der weibliche Seelenweg:

Warum wir uns nicht erlauben los zu gehen und wie die Natur dir helfen kann

Es gibt diese Momente, die fast jede Frau kennt: Ein inneres Ziehen. Ein Wissen, das nicht aus deinem Kopf kommt, sondern aus deinem tiefsten Inneren. Ein Gefühl, dass dir sagt: “Da wartet etwas Großartiges auf mich. Da ist mehr für mich möglich in meinem Leben. Da ist ein Weg, der für mich bestimmt ist.”

Viele Frauen spüren diesen inneren Ruf ihrer eigenen Seele klar. Sie wissen eigentlich, was zu tun ist. Sie wissen, was sie verändern müssen oder was sich zeigen möchte. Und doch bleiben sie oft lieber stehen. Halten an alten gewohnten Situationen fest. Halten sich bewusst klein und gefangen in einem Leben, was ihnen nicht gut tut. Sie spüren, dass es Zeit ist sich endlich zu zeigen und den Schritt in die Sichtbarkeit zu gehen. Doch sie wagen den Schritt nicht.

Doch warum ist das so?

Warum fällt es gerade uns Frauen so schwer, unserem inneren Calling zu folgen und den Weg zu gehen, den unsere Seele schon längst kennt?

In den folgenden Zeilen möchte ich mit dir tiefer eintauchen zu den Ebenen, wo die unsichtbaren Verhinderer und Blockaden sitzen. Ich möchte dir zeigen, warum der Mut los zu gehen, weniger mit Stärke zu tun hat als mit einer Erinnerung und der Rückverbindung mit deiner eigenen inneren Natur.

Ein Blick auf die unsichtbaren Verhinderer und die Kraft dahinter

 

Lass uns gemeinsam in die verschiedenen Gründe eintauchen. Und sicherlich fallen dir noch mehr Verhinderer ein. Nimm dir beim Lesen Zeit für dich hineinzuspüren, welche Gründe auf dich zutreffen. Nimm wahr, welche Glaubenssätze mit dir in Ressonanz gehen.

Der alte Schmerz “zu viel” oder “zu wenig” zu sein

Viele von uns Frauen tragen seit ihrer Kindheit das Gefühl in sich, falsch zu sein und nicht richtig in diese Welt hineinzupassen. Man hat ihnen zu verstehen gegeben, sie seien zu sensibel, zu emotional, zu laut, zu wild, zu weich, zu ehrlich, zu was auch immer… Diese unsichtbaren Marker wirken wie energetische Gummibänder, die dich immer wieder davon abhalten, dich zu zeigen. Denn die Angst ist zu groß, wieder bewertet und abgelehnt zu werden.

Vielleicht hast du gelernt: “Wenn ich mich zeige, werde ich nicht geliebt”

Liebe ist für uns überlebenswichtig. Es ist eines unserer Grundbedürfnisse, wie Nahrung für unserer Seele und essentiell für ein Nervensystem in Balance. Und aus Angst, nicht geliebt zu werden, bleiben wir lieber klein, angepasst und unsichtbar.

Loyalität zur Ahnenlinie

Wenn wir die Frauen vor uns betrachten aus unserer weiblichen Ahninnenlinie, dann spüren wir unbewusst, dass es ihr Schicksal war, ihre Träume nicht leben zu können. Unterdrückte Kreativität. Verlorene Stimmen. Frauen, die sich anpassen mussten, um zu überleben. Frauen, die viel Leid, Scham und Unterdrückung erfahren mussten. Unbewusst tragen wir das Schicksal unserer Ahninnen in uns als eine tiefe innere Loyalität. Vielleicht zeigt sich das als Glaubenssatz: “Ich darf nicht freier sein als die Frauen vor mir.”

Diese tiefe Loyalität zu unseren Ahninnen wirkt wie ein unsichtbares Versprechen, ein Gelübde aus längst vergangenen Zeiten. Doch weißt du es ist kein Verrat an deinen Ahninnen, wenn du dir erlaubst aufzublühen. Du hilfst damit deiner ganzen weiblichen Linie in Heilung gehen zu können, wenn du dich davon löst.

Angst vor den Konsequenzen

Manchmal ist es nicht die Angst vor dem eigentlichen Weg, die uns zurück hält. Es ist die Angst vor den Konsequenzen, wenn ich meine eigene Wahrheit spreche und lebe. Denn ja es stimmt, wenn ich etwas verändere aus meinem Inneren heraus, dann hat es automatisch Auswirkungen im Außen. Das kann unbequem sein. Das fordert mich auf mein Leben aktiv zu gestalten und Entscheidungen zu treffen. Das kann dazu führen, dass sich Beziehungen verändern; Menschen sich distanzieren; Freundschaften sich lösen; du zum Spiegel der Ängste und Themen eines anderen Menschen wirst. Und ja, all das kann passieren. Und es ist eine normale Reaktion deines Nervensystems, was von dir will, dass du genau da bleibst, wo es doch eigentlich sicher ist.

Aber durch deine Veränderung wirst du auch all` die positiven Möglichkeiten und Menschen in dein Leben ziehen. Vielleicht solltest du darauf deinen Fokus legen. Richte deinen Blick darauf, was für dich alles möglich wird, wenn du deiner Seele vertraust.

Der innere Kritiker (meist ein männlicher Anteil)

Wer kennt ihn nicht den inneren Beobachter, der dich kritisch beäugt und bewertet. Diese Stimme oder der Teil stammt selten aus unserem eigenen Selbst. Er ist oft eine männliche Stimme (oft der eigene Vater) als Echo aus Schule, Gesellschaft und Familiensystem. Und in der Regel neigt dieser Teil eher dazu, deine Intuition, deine Naturverbindung und deine Spiritualität abzuwerten.

Vielleicht kennst du die Sätze:

  • Das ist nicht gut genug
  • Das ist nicht sicher genug
  • Das ist nicht professionell
  • So macht man das nicht

Dein innerer Kritiker spricht nicht die Wahrheit. Du darfst erkennen, dass es eine Schutzstrategie aus deiner Kindheit ist. Die brauchst du jetzt nicht mehr. Du darfst selbst entscheiden, was deine Wahrheit ist, die du glauben willst. Formuliere dir dafür deine eigenen bestärkenden Sätze.

Angst vor der eigenen Kraft

Das ist einer der tiefsten Punkte, weil er gar nicht so leicht zu enttarnen ist. Ich beobachte das bei ganz vielen Frauen. Fast alle fürchten sich vor ihrer eigenen Kraft, vor der eigenen Größe. Denn viel zu lange wurde unsere weibliche Kraft unterdrückt und wir haben auch selbst viel dazu beigetragen, unsere wahre Größe zu verstecken. Wir wissen nicht, wieviel Kraft da in uns ist und was wir damit alles erschaffen könnten. Es ist nicht die Angst zu scheitern. Es ist die Angst, dass es gelingen könnte. Das wir das erschaffen können, was wir uns wünschen.

Denn wenn wir wirklich uns erlauben in unsere volle Kraft zu kommen, dann:

  • gibt es kein zurück mehr
  • müssen wir Verantwortung übernehmen
  • stehen wir in der Sichtbarkeit
  • sind wir wirksam und haben Einfluss
  • sind wir frei
  • dürfen wir lernen und abzugrenzen und für uns selbst einzustehen
  • schweigt unsere Stimme nicht länger
  • können wir unbequem werden

Freiheit ist wunderschön. Und ich verstehe, wenn dir das erst mal Angst macht. Aber wenn du einmal von dieser Freiheit gekostet hast, willst du sie nie wieder hergeben. Du wirst merken, dass du dann diejenige bist, die das Ruder selbst in der Hand hält und die über ihr eigenes Leben entscheidet.

Sehnsucht nach Zugehörigkeit

Wir Frauen sind zutiefst soziale und beziehungsorientierte Wesen. Und die Angst ist groß, wenn ich meinen Weg gehe, “anders” zu werden. Und für dieses “Anders sein”, könnte ich nicht mehr gemocht werden.

Das Unterbewusstsein sagt: “Ich gehöre dann nicht mehr dazu.”

Diese Angst ist archaisch und tief in unseren Zellen verankert. Denn sie stammt aus Zeiten, in denen einen Ausschluss aus der Gemeinschaft das eigene Leben gekostet hat. Heute ist das nicht mehr real, aber die Angst sitzt nach wie vor tief in uns. Also passen sich viele weiter an und versuchen es lieber allen Recht zu machen und zu allem Ja zu sagen, obwohl sie Nein meinen. Das ist eine Form von Selbstaufgabe. Tu das nicht.

Mangel an einem sicheren Raum

Viele Frauen haben nie gelernt, dass ihre Naturverbundenheit, ihre Sensitivität, ihre weibliche Intuition wertvolle Gaben sind. Sie durften nie erleben, dass sie dafür nicht abgewertet werden. Sie durften nie erleben, dass es Räume und Gemeinschaften gibt, wo sie sich zeigen dürfen, wie sie sind. Sie durften nie erleben, gesehen, gehört und verstanden zu werden mit allen ihren Themen, ihren Facetten und ihrem so sein. Diese Räume sind so wichtig. Denn hier beginnt Heilung. Hier beginnt dein eigener erster mutiger Schritt auf deinem Seelenweg. Und genau hier beginnt meine Arbeit. Denn ich liebe es für dich Räume und Möglichkeiten zu kreieren, wo du in Verbundenheit mit dir selbst und in der bestärkenden Gemeinschaft unter Frauen sein darfst.

 

Was wir Frauen brauchen, um mutig unseren Weg zu gehen

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  • Du erteilst dir selbst die Erlaubnis, dass du dir selbst vertraust
  • Gemeinschaft mit anderen Frauen. Schwesternschaft, die dich nährt und trägt (z.B. Frauenkreise oder meine nährenden Frauenkraft-Wochenenden)
  • Räume, wo du wertfrei du selbst sein kannst (hey, genau das findest du in meinen Räumen)
  • nachdem du die Dinge erkannt hast, komme in die Verkörperung. Sobald du es verkörperst bist du schon längst auf deinem Seelenweg
  • zyklisches, weibliches Leben im Einklang mit den Natur-Rhythmen
  • Naturverbundenheit als Schlüssel zu deiner eigenen Inneren Natur und Seelenessenz
  • Lass dich begleiten. Hole dir jemand an deine Seite, die den Weg schon vor dir gegangen ist. Ich bin gerne für dich da.
  • Lausche den Zeichen und Botschaften der Pflanzenseelen und schaue in den Spiegel der Natur. Dort bekommst du wertvolle Unterstützung und Impulse für deinen Seelenweg.
  • Ein starkes neues inneres Narrativ: Ich darf so sein. Ich bin großartig, so wie ich bin

Wenn wir Frauen all` das erfahren und uns erlauben, es zu fühlen, dann geschieht etwas Magisches: Wir beginnen uns selbst zu erinnern. Wir beginnen uns selbst als liebenswert und wichtig zu fühlen. Wir beginnen uns zu lieben und als unsere eigene beste Freundin zu sehen. Wir beginnen uns in unsere eigene Größe zu erheben. Und wie von Zauberhand beginnen wir unseren eigenen weiblichen Seelenweg zu gehen – nicht aus Mut, sondern aus unserer eigenen inneren Wahrheit heraus.

Dein weiblicher Seelenweg ist kein Weg nach Außen, sondern ein Heimkommen zu Dir selbst

Wir Frauen scheitern nicht daran, weil wir zu wenig Mut haben. Wir scheitern meistens daran, weil wir zu lange versucht haben, jemand zu sein, der wir nicht sind. Das geht meistens so lange bis der Schrei der Seele so laut wird, dass wir ihn nicht überhören können. Und dieser Moment kann sehr schmerzhaft sein.

Wenn du als Frau wieder in Kontakt mit deiner eigenen inneren Natur kommst, wenn du dich daran erinnerst, wer du bist, wenn du dir erlaubst, gesehen zu werden – dann ist dein eigener Seelenweg nicht länger eine Gefahr. Dein Seelenweg ist dann deine Rückkehr zurück zu Dir selbst. Zurück in deine Kraft. Zurück in deine Wahrheit. Zurück in dein eigenes Licht. Zurück zu deinem wahren göttlichen Wesen.

Das weiß ich so genau, weil ich den Weg schon vor dir gegangen bin und ihn immer noch gehe. Und ich verspreche dir, es lohnt sich.

Für Fragen und Anregungen nutze gerne mein  Kontaktformular oder schreibe mir direkt eine E-Mail an Melanie@naturseelenweg.de

Quellen

Fotos: 

  • KI generated
  • Pixabay
  • Roman Fuchs / Fuchs-Naturfotografie mehr Infos
Liebe heilt Herzen, Frau mit Herz in der Hand, Einzelbegleitung, Coaching & Heilarbeit für Frauen

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